Das Worpsweder Museum am Modersohn-Haus zeigt vom 1. April bis 31. Oktober 2020 Gemälde der Worpsweder Malerin Lisel Oppel (1897-1960) anlässlich ihres 60. Todesjahres. Die in Bremen geborene Künstlerin führte ein freies, unabhängiges Leben, um ganz ihrem künstlerischen Interesse nachgehen zu können. Sie reiste oft und gerne in südliche Länder, so nach Italien, Spanien und Marokko. Doch stets blieb sie ihrer Wahlheimat Worpswede verbunden. Aus dieser Landschaft schöpfte sie viele Ihrer Motive für ihre Gemälde. Besonders interessierten sie die Alltagsszenen der Landbevölkerung , die Worpsweder Feste, Landschaften und besonders Porträts von Kindern, die sie in verschiedenen Stiltechniken fertigte. Obwohl von den Arbeiten Paula Modersohn-Beckers geprägt, ist Lisel Oppels Œuvre wesentlich heiterer und von leuchtenden Farben geprägt. Das Museum am Modersohn-Haus macht es sich zur Aufgabe, an diese beliebte und begabte Worpsweder Künstlerin zu erinnern.