Sammlung-Bernhard-Kaufmann - Die Alten Worpsweder Meister
Museum am Modersohn-Haus

"Es brennt solch ein Feuer in ihm für die Kunst"

8.4. - 30.10.2016

Am 8. April um 18:30 Uhr eröffnet das Museum am Modersohn-Haus seine große Sonderausstellung 2016. Anlass ist der 150. Geburtstag des Malers Fritz Mackensen, der genau auf dieses Datum fällt.

Das poetische Motto "Es brennt solch ein Feuer in ihm für die Kunst" geht zurück auf einen Tagebuch-Eintrag von Worpswedes berühmtester Malerin, Paula Modersohn-Becker (18.10.1898).

Als Hommage an den Maler, der dank einer Zufallsbekanntschaft zum Entdecker Worpswedes für die Kunst und zum Lehrer der jungen Malschülerin Paula Becker wurde, zeigt das Museum bekannte und selten gezeigte Werke aus der eigenen Sammlung sowie Leihgaben.

Einführende Worte zu Leben und Werk von Fritz Mackensen spricht die Buchautorin Dr. Friederike Schmidt-Möbius, die sich als Kunsthistorikerin und Literaturwissenschaftlerin intensiv mit den Gründern der Worpsweder Künstlerkolonie befasst und 2012 dazu publiziert hat.

Fernsehbeitrag von: buten un binnen (Radio Bremen)


Bernhard-Kaufmann-Preis 2014
"Zwiesprache mit der Künstlerkolonie"

Das Museum am Modersohn-Haus zeigte Bilder von Künstlerinnen und Künstler aus Niedersachsen und Bremen anlässlich eines Wettbewerbs zu dem Thema "Zwiesprache mit der Künstlerkolonie".

Preisträger des Publikumspreises

1. Erik Hoffmann "Wintersonnewende, Worpswede"
2. Heike Niderehe "Barkenhoff im Licht"
3. Ivanka Svobodova - Rinke "Horizont"

Preisträger des Jurypreises

1. Ivanka Svobodova - Rinke "Horizont"
2. Elisabeth Bohlen "Zwiesprache"
3. Sabine Böhme "Bonze des Humors"

"Die Sammlung Bernhard Kaufmann" Worpswede

Worpswede - dieser Name hat seit 125 Jahren einen Klang in der deutschen Kunst, seit sich hier ab 1889 Maler angesiedelt haben. Die von den jungen Künstlern vorgefundene Moorlandschaft, urwüchsig und noch kaum berührt, hat besonders Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Hans am Ende, Heinrich Vogeler, Carl Vinnen und nicht zuletzt Paula Modersohn-Becker zu einem künstlerischen Lebenswerk angeregt, das bis heute Gültigkeit hat. Rainer Maria Rilke beschreibt das 1903 feinfühlig unter dem Eindruck des eigenen Erlebens in einer Worpswede-Monografie. Viele Gemälde dieser Künstler hängen heute in den Museen als ein gutes Beispiel der Kunst um 1900.

Bereits um 1950 hat der aus Schlesien stammende Kunsthändler und Galerist Bernhard Kaufmann den Wert dieser Künstler entdeckt und wo er konnte, gefördert. Daraus hat sich die Sammlung "Alter Worpsweder Meister" ergeben, zu der zum Teil die wichtigsten Gemälde, die in Worpswede entstanden sind, gehören. Dieser Anfang ist später von seinem Sohn Wolfgang Kaufmann fortgeführt, durch ein eigenes Museum ergänzt worden und wird heute in der dritten Generation bewahrt und ausgebaut.

Die "Sammlung Bernhard Kaufmann" in Worpswede gilt als die größte zusammenhängende Sammlung Worpswede Kunst in Europa.

In diesem Band sind erstmalig alle Gemälde der Sammlung der "Ersten Generation" der Worpsweder Künstlerkolonie abgebildet und durch aktuelle Aufsätze über das Leben und Werk der Künstler erläutert. Wer sich heute über Worpswede informieren möchte, findet in dieser Sammlung einen umfassenden Überblick, was die Kunst der Gründergeneration ausmacht.

Der Band ist direkt im Museum am Modersohn-Haus zu erwerben.
Eine Bestellung per E-Mail ist ebenfalls möglich: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailinfo@museum-modersohn.de

Museum am Modersohn-Haus

Am 15.Oktober 1997 wurde das Museum am Modersohn-Haus eröffnet.
Das Ehepaar Sigrun und Wolfgang Kaufmann hatten vier Jahre zuvor das ehemalige Wohnhaus von Otto Modersohn und Paula Becker-Modersohn  erworben.

In einem modernen Anbau ist heute  hier eine umfangreiche Kunstsammlung der ersten Worpsweder Malergeneration  zu sehen, deren Grundstock der Galerist Bernhard Kaufmann gelegt hat.

Herzlich willkommen,
Sigrun und Bernhard Kaufmann Junior

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