|
Hans am Ende Geboren am 31. Dez. 1864 in Trier, steht Hans am Ende von allen Worpswedern Fritz Mackensen am nächsten. Er ist Schüler der Münchner Kunstakademie und wird vor allem von Böcklin, Klinger und Feuerbach beeinflusst.
Hans am Ende kommt im August 1889 zu Mackensen und Modersohn nach Worpswede. Er wendet sich neben der Landschaftsmalerei der Graphik zu. „Von ihm haben wir alle erst das Radieren gelernt“, sagt Mackensen.
Rilke nennt ihn in seinem Worpswede-Buch den Daubigny vom Weyerberge:“ Er neigt sich vor der Natur und empfängt.....dankbar ihre Gaben, um alle Frische und Pracht ins Bild zu retten, allen Duft und allen Hoffnungen des nahenden Sommers zu bewahren...., wenn die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht. Hans am Ende ist Schriftführer und Kassenwart der Worpsweder Künstlervereinigung. 1914 wird er Soldat. Er stirbt am 9. Juli 1918 an einer schweren Verletzung.
„Hans am Endes Wesen ist Schlichtheit. Er stilisiert so gut wie nicht, aber er ist auch nicht Kopist der Natur, sondern er erfüllt sie mit dem klaren Gehalt seines geordneten Fühlens. Ich glaube, er ist derjenige von den Worpswedern, an den innere Zweifel und Kämpfe am wenigsten herantreten.“ Hans Bethge, Worpswede, S. 37.
|